
Die Körpersprache, Foto: daydedada_flickr
“Man kann nicht nicht kommunizieren”, so lautete einst ein berühmter Satz des bekannten Psychologen Watzlawick. Und damit hat er völlig recht: ständig senden wir Signale an unsere Umwelt, bewusst oder unbewusst. Dabei spielt vor allem die Körpersprache eine große Rolle. Dieser sind wir uns jedoch oft nicht bewusst. Und so ist es auch kein Wunder, wenn unsere Mimik und Gestik beim gegenüber manchmal falsch ankommt. Doch dies kann fatale Folgen auf unsere sozialen Kontakte haben, besonders beim Date.
Natürlich will jeder so viel Interesse am Gesprächspartner zeigen, wie möglich. Doch auch aufdringlich will man nicht wirken. Wie kann man es also richtig machen?
Hier ein paar Tipps: Kombinationen aus mehreren Signalen vermitteln eine klare Botschaft. Frauen zeigen zum Beispiel ihre Flirtbereitschaft, indem sie kurzen Blickkontakt halten, dann den Kopf wegdrehen, charmant lächeln oder sich eine Haarsträhne zurechtzupfen. Frauen sollten vor allem ihre Attraktivität in den Vordergrund spielen, wenn sie flirten wollen. Bei Männern läuft das etwas anders: diese pochen meist auf Statussymbole oder Erfolge.
Männer sollten große Gesten verwenden, wenn sie eindrucksvoll und selbstsicher wirken wollen.
Man sollte natürlich ehrlich und authentisch bleiben. Denn was nützen einem die besten Signale, wenn man sich vorkommt, als würde man “in eine Rolle schlüpfen”? Um sicher zu gehen, dass ihre Körpersprache nicht völlig daneben geht, können Sie auch Ihre Freunde befragen, wie Sie auf andere wirken. Natürlich ist es auch wichtig, die Signale des Gegenübers richtig zu deuten. Ein großes Problem: wenn man selbst interessiert ist, neigt man dazu, Dinge positiver zu deuten, als sie eigentlich gemeint sind.
Natürlich spielt auch die Kleidung eine große Rolle, denn sie vermittelt auch eindeutige Signale. Wer in einem ultrakurzen Mini erscheint, der sagt ganz klar: “Ich will mehr.” Dagegen können Anzug und Krawatte sehr steif wirken.