Eine Fernbeziehung bringt viele Schwierigkeiten mit sich und ist vor allem von den Dingen geprägt, auf die verzichtet werden muss. Deshalb fürchten viele solch eine Art Beziehung oder gehen sie erst gar nicht ein.
Eine Studie ergab, dass ca. 60 Prozent der Partner, die eine Fernbeziehung führen, lieber ein gemeinsames Nest bauen würden, als ständig stundenlange Fahrten auf sich zu nehmen, um sich sehen zu können. Doch der Wunsch nach Nähe bleibt dabei oft auf der Strecke und auch in Sachen Familienplanung muss zurückgesteckt werden. Viele Paare können erst sehr viel später als andere eine Familie gründen, wenn es überhaupt dazu kommt.

Abschied am Bahnhof, Foto: thorwald_h_flickr
Doch auch Misstrauen spielt zwischen Partnern auf weiter Distanz eine große Rolle. So fürchten 50 Prozent der Befragten, dass Fernbeziehungen häufiger Grund für Seitensprünge seien. Die Studie allerdings ergab, dass sogar weniger- etwa 40 Prozent – derjenigen, die sich in einer Beziehung weniger sehen, fremdgehen. Im Gegensatz dazu stehen 60 Prozent der Fremdgeher in Beziehungen ohne große Distanz.
Um die ohnehin schon schwierige Situation nicht noch komplizierter zu machen, ist es bei einer Fernbeziehung wichtig, gemeinsame Perspektiven zu haben. Das ist vor allem in den Zeiten wichtig, die man nicht gemeinsam verbringen kann. Natürlich wird es umso leichter, je öfter man sich sieht, wobei diese Abstände möglichst nicht mehr als drei Wochen andauern sollten. Hat man dann endlich gemeinsame Zeit, sollte die so genutzt werden, dass beide noch lange davon zehren und nicht etwa gestresst sämtlichen geplanten Aktivitäten und Ausflügen hinterher laufen.
Sind diese Tage dann wieder verstrichen, ist es wichtig für beide Partner, intensiven Kontakt zu pflegen. Dabei darf natürlich nie der Raum für eigene Interessen vergessen werden, der nicht nur zur Ablenkung nötig ist. Für die restliche Zeit heißt es- anders als die Studie sagt- Vertrauen!